Der Markt für Nahrungsergänzungen wird immer unüberschaubarer. Kaum ein Anfänger kennt sich bei der Vielzahl an unterschiedlichen Proteinsorten und -quellen noch aus. In diesem Text gehe ich auf die verschiedenen Proteinarten ein, erläutere die Eigendschaften und stelle die Vor- und Nachteile dar.
1. Proteinpulver auf KuhmilchbasisProteinpulver auf Kuhmilchbasis sind die am gängigsten verwendeten Proteinpulver in der heutigen Zeit. Aus Kuhmilch werden verschiedene Sorten von Proteinpulvern gewonnen.
1.1. Vollmilchproteinpulver:Milchpulver wird duch spezielle Filtration von Fett und Laktose getrennt. Die beiden Proteinkomponenten Casein und Molke bleiben dabei erhalten. Casein macht hierbei etwa einen Anteil von 80 % aus, Molke liegt mit einem Anteil von 20 % deutlich tiefer.
Casein wird sehr langsam vom Körper verdaut. Durch den hohen Anteil an Casein eignet sich Milchprotein deshalb bevorzugt für Mahlzeitenersatz, zwischen den Mahlzeiten oder vor dem Schlafengehen. Obwohl es auch schnellverdauliches Wheyprotein enthällt eignet es sich nur bedingt vor- und nach dem Training. Hier gibt es bessere Alternativen.
Man unterscheidet desweiteren zwischen Milchproteinkonzentrat und Milchproteinisolat.
Milchproteinkonzentrat hat einen Proteingehalt von circa 80 % und enthällt circa 5g Laktose auf 100g.
Milchproteinisolat enthällt hingegen circa 90 % Protein und einen deutlich geringeren Anteil an Laktose und Fett. Die Herstellung ist dafür aber etwas teurer, was sich auch auf den Preis des Endproduktes niederschlägt.